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Am vergangenen Wochenende strömte ein Welle Extremradsportler nach Alfhausen an den Alfsee in der Nähe Osnabrücks. Ebenfalls starteten 14 Fahrer und eine Fahrerin vom Radsportverein Bruchhausen-Vilsen am Samstag um 14:00 Uhr in den verschiedenen Klassen zu 24 Stunden Quälerei. Für alle Radsportler und Radsportlerinnen die hier den Startschuss hörten bedeutete dies, die eigene absolute körperliche und auch geistige Leistungsgrenze erreichen. Gestartet wurde in folgenden 2er und 4er Teams.

 

 

Ein Fahrer bzw. eine Fahrerin pro Team durfte auf der Strecke sein. Gewechselt wurde nach eigenem Ermessen. Bevor es aber Losging Platzierungen zu sichern, sicherten sich die Vilsener ein großes Stück Wiese vom dem Campingplatz. Dieser war bereits komplett von Teambusen, Pavillons, Mountainbikes und Crossrädern der dazugehörigen Profi und Amateur Radsportler aus Deutschland, Spanien, Belgien und den Niederlanden belagert. Alle präsentierten Ihr Material und hissten Ihr Flaggen. Mechaniker stellten an Schaltungen, zentrierten Laufräder oder tranken einfach nur Kaffee. Dazwischen wirkten die verwunderten Campingplatzbesucher, die Ihren Urlaub antraten, wie Fremdkörper. Nach dem Aufbau der Vilsener Basisstation knallte pünktlich um 14 Uhr der Startschuss zur ersten 9 km Runde. Die Strecke hatte Rund um den Campingplatz den höchsten Anspruch. Es wurde hier technisch alles abverlangt. Ohne Kraft ging es dennoch nicht, den steilen Deich immer und immer wieder hoch zu fahren, um sich anschließend auf der gleichen Deichseite sofort wieder waghalsig hinunterzustürzen. Nicht nur begründet durch die Streckencharakteristik tauften die Vilsener diese Passagen „Die W´s“ ausgesprochen „Die Weh´s“. Und sie taten wirklich weh, viele Radsportler konnten ihr Rad in den W´s nur schieben. Nach den W´s ging es in Richtung „kleine Brücke der Angst“. Man fiel einige Meter hinab, das Körpergewicht musste weit nach hinten verlagert werden, fuhr dann auf eine 2 Meter schmale 5 Meter lange Brücke und musste mit Schwung wieder ein paar Meter steil nach oben. Ein kleiner Fehler hätte hier schmerzlich Folgen gehabt und das bewog einige auch hier zu schieben. Umso erstaunlicher ist es, das alle Ihre Konzentration und Nerven behielten und es zu keinen nennenswerten Stürzen kam. Die Vilsener konnten in allen Klassen trotz technischer Pannen einen guten Einstieg verzeichnen. Gespannt wurde die Dunkelheit erwartet und von einem ungewöhnlichen Schauspiel von blinkenden Rücklichtern und grellen LED Front Lichtern durchsetzt. Gegen 22 Uhr setzte der Dauerregen ein der den Protagonisten weiteres Leiden zufügte. Am abgelegenen zweiten Zeitmessungspunkt schalte nach Mitternacht „Highway to Hell“ aus den Lautsprechern, was den Fahrern und Fahrerinnen eine zusätzliche Gänsehaut verpasste und zum weitertreten motivierte. Um 3 Uhr hörte es langsam auf zu regnen. Wer an diesem Morgen in die Gesichter derjenigen schaute, die gerade von Ihren Teamkollegen abgelöst wurden, las nackte Erschöpfung gepaart mit Erleichterung. Es gab nun kein Aufgeben mehr. Alle schauten nun auf die Zwischenstände und holten die nächsten Stunden alles aus sich heraus. Die Zuschauer, die den Streckenrand wieder langsam füllten, klatschten die ausgemergelten Fahrer und Fahrerinnen von Runde zu Runde. Die Rundenzeiten stiegen und stiegen, jeder wollte sich weiter nach vorne kämpfen. Am Sonntag um 14 Uhr war es dann soweit und die letzte Runde wurde zur Triumph Fahrt als die Ziellinie überschritten wurde. Jedes Team hatte vorab denjenigen auserkoren dem diese Ehre gebührt. Schlussendlich zählte nicht nur das Endergebnis, sondern Leidenschaft, Verbundenheit und Aufopferung. Ein Dank geht an das gesamte Aktivsee-Team für die gelungene Veranstaltung.

 

Endergebnisse:
2er Team
Zweirad- Center H.P. Jakst: André Larisch, Günther Gröhler
Platz 4
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4er Teams (getrennte Wertung)
Herren, Team Vilsa - Velo Sport: Günter Kellner, Heribert Kuchinke, Jörg Faimann, Rolf Hinners
Platz 16
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Mixed, Team Velo - Sport Vilsa: Jens Rohlfing, Manja Wall, Peter Hein, Stephan Jamer
Platz 4
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Cross, Team Shark: Kai Heidorn, Eckhard Pleuß, Marc Kaufmann, Bastian Hildebrandt
Platz 2
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