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Am vergangen Wochenende fand das abschließende Sprintrennen der Weser Ems Cup Querfeldein-Rennserie in Europas größter Fahrhalle für Pferdegespanne in Wallenhorst bei Bramsche statt. Die Atmosphäre in dieser Halle war besonders und unvergleichlich zu den herkömmlichen Radcross-Läufen. Es hatte in gewisser Weise den Charakter eines Bahnradsport Rennes. Die Crosser rahmten die Strecke auf Warmfahrrollen ein, um Ihren Körper bis zu den nächsten Durchgängen auf Temperatur zu halten. Neben den zwei Laufpassagen, war eine überführende Stahlbrücke mit steilem Anstieg der mittige Glanzpunkt auf der kurvigen Strecke. Über die Hallenlautsprecher

wurden die spannenden Durchgänge moderiert und kommentiert. Die Zuschauer belohnten die um jeden Meter kämpfenden Sportler mit frenetischen Jubel. Der RSV Bruchhausen-Vilsen war mit gleich neun Radsportlern im Qualifikationsvorlauf am Start. Manja Wall schaffte bei den Frauen auf Anhieb die zweitschnellste Zeit(1:16:214)  hinter Nicole Walker-Olberding (1:11:252). Jörg Faiman fuhr bei den Senioren 2 eine 1:16:692 Rundenzeit, welche ihm aber nur den vorletzten Rang einbrachte. Bei den Senioren 3 konnten sich Kai Heidorn Platz 7(1:17:316) und Günter Kellner Platz 10(1:17:658) im guten Mittelfeld platzieren. In den offenen Klassen ohne Lizenz konnten sich bei den Männern Mark Kaufmann auf Platz 5(1:09:013), Bastian Hildebrandt auf Platz 6 (1:09:442) und Arndt Röpke auf Platz 10 (1:10:469) für das Team Shark positionieren. Ebenfalls in der offenen Klasse ohne Lizenz startete Eckhard Pleuß bei den Senioren. Zu diesem Zeitpunkt hielt er Platz 2 der Weser Ems Cup Gesamtwertung mit nur 1 Pkt. Rückstand auf Markus Borghorst(Dörpen). Pleuß musste mit einer Zeit von 1:07:596 gleich im Vorlauf die erste Niederlage gegen Borghorst(1:06:810) einstecken. Zwischen Pleuß und Borghorst schob sich nun auch noch Holger Komm (Bramsche), was kaum noch Zweifel an der Titelverteidung von Borghorst (Serien Sieger 2010) übrig ließ. „Das Rennen ist zu Ende, wenn das Rennen zu Ende ist“ hatte Pleuß seinen Teamkollegen in der Vergangenheit vermittelt, die ihn nun selbst an seine Worte erinnerten. In den 5 Folgedurchgängen traten 4 Fahrer, ermittelt aus den Zeiten des Vorlaufs, direkt gegeneinander an. Die ersten zwei eines Durchgangs kamen weiter, die übrigem zwei schieden aus. Pleuß und Borghorst konnten ihre ersten drei Durchläufe souverän für sich entscheiden, bevor sie erst im vierten Durchgang direkt aufeinander trafen. Pleuß setzte sich an die Spitze und erarbeitete sich in der zweiten Runde 20 Meter zu Borghorst, bis dann das Unerwartete eintraf. Borghorst, der bis dahin so sicher schien und alle glaubten er spare seine Kräfte für den Finallauf, ließ in der 3. Runde weiter nach. Er wurde plötzlich auf den 3.Rang und 4.Rang durchgereicht und schied damit aus. Nun hatte Pleuß es wieder selbst in der Hand Borghorst in der Gesamtwertung zu überholen. Er triumphierte gelöst im abschließenden Finallauf, den er mit einem Sieg beendete. Kai Heidorn (Senioren 3) schied leider schon im ersten Durchgang aus, im Gegensatz zu Günter Kellner, der im kleinen Finale Platz 3 behauptete und gesamt 7. wurde. Arndt Röpke (Männer, offene Klasse ohne Lizenz) schied ebenfalls im ersten Durchgang nach einem Sturz aus. Marc Kaufmann und Bastian Hildebrandt verpassten den Einzug ins Finale und fuhren im kleine Finale auf Platz 2 und 3. Sie belegten damit nach 3 Durchläufen die Plätze 6 und 7. Bei den Frauen konnte Manja Wall die Gesamtwertungserstplatzierten Nicole Walker-Olberding in diesem Tag leider nicht schlagen, wobei Sie mit Ihrer außerordentlichen Leistung beim Weser Ems Cup 2011 mit dem 2. Rang ebenfalls sehr zufrieden sein kann. Weitere Ergebnisse: Jörg Faimann (Senioren) Platz 10, Heribert Kuchinke (Senioren 4) Platz  5.