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Am Sonntag 03.06. war es endlich wieder soweit. Der MZF-Vierer in Hamburg. Zum zweiten Mal nahm das Team Shark vom RSV Bruchhausen-Vilsen an dieser einmaligen Veranstaltung in Hamburg City Nord im Rahmen der Betriebssportmeisterschaften Hamburg in der offenen Klasse teil. Auf diesem Niveau ist es fast

die einzige lizenzfreie (C-Fahrer erlaubt) norddeutsche Veranstaltung, bei der Mannschaften mit jeweils 4 Fahrern gegen die Uhr treten. Dieses Jahr waren es 18! Mannschaften. Das Besondere am Mannschaftszeitfahren ist die Harmonie untereinander und das gegenseitige Vertrauen welches aufgebracht werden muss. Es muss stets im knappen Abstand von weniger als 30cm am Hinterrad des Teamkollegen bei Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 50 km/h ohne spontane Bremsmöglichkeit agiert werden. Kurven müssen kompakt durchfahren werden. Die Führungswechsel müssen flüssig und fehlerfrei sein. Optimaler Weise haben alle an diesem Tag „gute Beine“ und noch die gesunde Selbsteinschätzung dazu. Vor drei Wochen, inmitten der 7 wöchigen Rennvorbereitung, zog sich ausgerechnet Team Kollege Arndt Röpke beim Laufen eine Außenband Verletzung zu. Damit fiel ein starker Mann aus. Normalerweise plant man immer unter Voraussicht einen fünften Mann ein, aber dem war aber aus Personalmangel dieses Mal nicht so.
Bastian Hildebrandt:„ Wir mussten also schnell jemanden finden der uns hilft. Über einen Tip haben wir Rick Graue (Bremen) kontaktiert, ob er nicht Lust hat mit uns zu fahren. Und Rick hatte Bock und wir sind wirklich froh und dankbar, dass er sich so kurzfristig darauf eingelassen hat.“ Das komplettierte Team absolvierte in den verbleibenden 5 Tagen drei Trainingseinheiten. In voller Zeitfahrmontur aus hautengem Zeitfahreinteiler, Zeitfahrhelm und mit Zeitfahrmaschinen standen sie hochmotiviert am Start für 17 Runden auf 40,8km gegen die Uhr.
Marc Kaufmann: „Wir sind am Anfang gut in Schwung gekommen, sodass auch mal die 50 im Tacho aufblitzte. 7 Runden vor Schluss war es leider ausgerechnet Rick, der zuletzt im Training den besten konditionellen Eindruck gemacht hat, der uns weiterschickte und Ausstieg. Wenn man die Umstände sich anschaut, kann man nur sagen Chapeau Rick! Kopf hoch, wir sind trotzdem stolz auf dich und unserer Mannschaftsleistung“!
Die letzte Runde machte nochmal richtig Spass, als das Tempo nochmal richtig anzogen wurde und sie wie die besessenen, brüllend, im Sprint gleichzeitig über die Ziellinie rollten.
43,7 km/h und Platz 6 mit einer Zeit von 0:56:01,88.
Eckhard Pleuß: „Im Vorjahr (Platz 4, 0:57:51,28) hätten wir mit dieser Zeit den 2. Platz erreicht. Aber hätte, hätte, hätte, die Konkurrenz hat Ihren Job gut gemacht. Wir sind unserer Zeit dennoch zufrieden und das sollten wir auch. Es war unsere maximale Teamleistung!“
Die Teams 1.BIKE Market Team, 2.nannook cycling team, 3.Team Tigersprung ließen keinen Zweifel an dem beanspruchten Treppchen.
Beim Konkurrenten Team Tigersprung startete der Vilsener Thomas Fahrenholz als Gastfahrer und war sogleich erfolgreich.
Bastian Hildebrandt dazu schmunzelnd: „Glückwunsch auch an Thomas, aber er hätte das Tempo ruhig öfter mal verschleppen können, so wie es ausgemacht war!“