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Die Erwartungen waren nicht nur für die beiden Jungstars Lukas Kronawitter (U17) und Jan Erik Penning (U19) hoch. Auch weitere 7 Akteure des RSV Bruchhausen-Vilsen freuten sich auf die 50km  Rundstrecke die nicht nur landschaftlich einiges zu bieten hatte. Neben den zu bewältigen 1200 Höhenmeter war auch eine gute Fahrtechnik mit dem richtigen Luftdruck von Vorteil, um auf der ausgewaschenen Strecke in Schwung zu kommen. Gleich im ersten Rennen sicherte sich der sechszehnjährige Lukas Kronawitter ungefährdet den ersten Platz. Auch Jan Erik Penning (17) kämpfte sich in seiner Premiere nach einem Sturz mit einigen Blessuren auf den 4. Platz. Rolf Hinners, der die MTB Jugend betreut, zeigte sich mit seinen Schützlingen überaus zufrieden. Auch für Jochen Hollwedel und Peter Hein lief es in dem 65 Mann starken Fahrerfeld durchaus beachtlich. Hollwedel wurde 12.(2:15:10) und Hein folgte auf Platz 19 (2:19:14). Melanie Hollwedel, die sich ein Podestplatz erhoffte, erreichte den 4. Platz und war mit Ihrer Leistung

dennoch unzufrieden. Den zweiten Sieg des Tages holte, trotz Defekt, die überragende Manja Wall. Wall startete in der Marathondistanz (100km) in 2 Runden. Nachdem Sie mit einer Zwischenzweit von 2:23 mit 4 Minuten Vorsprung eigentlich ungefährdet die Führende war, entwich nach einem Durchschlag beim steinigen Kilometer 63 die Luft aus dem Hinterrad. Rasch legte Wall einen neuen Schlauch ein und setzte die CO2 Kartusche auf des Ventil. Wall kommentierte diese Situation nach dem Rennen: „Die ganze Kartusche ging daneben. Die verbleibenden 2 landeten ebenfalls nicht im Schlauch. Ich konnte die Vorbeifahrenden nur anbetteln mit eine Pumpe zu leihen. Monika Reker war die nächste Frau die an mir vorbeizog, als Andreas Depping vom Bike-Sport Lippe mir seine Pumpe reichte.“ Wall hatte inzwischen 20 Minuten verloren, als sie sich auf die Verfolgung machte. Kurz vor Schluss konnte sie auch die frühere Vilsener Akteurin Monika Reker einholen und sicherte sich den Sieg in der Altersklasse. Weitere Ergebnisse: 46. Rolf Hinners(2:41:16); 52. Frank Saffe(2:46:26); 62. Jörg Faimann(3:15:57).

Persönliches Interview mit Manja Wall:
„Mit einer Zwischenzeit von 2:23 lag ich nach der 1.Runde mehr als gut im Rennen. Daß die 2.Runde langsamer werden würde war klar, da das Feld sehr überschaubar und zu diesem Zeitpunkt mächtig auseinander gezogen war. Während in der 1.Runde noch in wechselnden kleinen Grüppchen gefahren wurde, erledigte sich dieses zu Beginn der 2. Immerhin war noch der ein oder andere Fahrer in Sichtweite. Einen Vorsprung von 4 min konnte ich bis zur 1.Verpflegung der 2.Runde verbuchen. Was dann kam war der Supergau. Nach ca. 63 gefahrenen km, in einer Abfahrt mit ein paar dickeren Steinbrocken übersah ich einen Stein und holte mir einen Duchschlag. Pffft machte es und alle Luft war aus dem Hinterrad raus.
Also schnell den Schlauch gewechselt. Da fuhr schon die 1.Frau an mir vorbei. Macht nichts, dachte ich noch, Pumpe angesetzt . Pffft… Die ganze CO2 Kartusche ging daneben. Mist, die nächste raus. … Auch die 3. und letzte landete nicht im Schlauch. Natürlich hatte ich Amateur keine normale Pumpe mit. Nun half nur betteln. Leider war keiner der Vorbeifahrenden bereit mir eine Pumpe zu leihen. Also setzte ich mein plattes Hinterrad ein, da zischte auch noch mit Monika Reker die nächste Frau an mir vorbei. Und endlich kam ein „Held“ und lieh mir seine Pumpe. Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an Andreas Depping vom Bike-Sport Lippe e.V. Ein echter Sportsmann. Alles in Allem hatte ich so ca. 20min verloren. Nun machte ich mich auf Verfolgungsjagd, denn einfach so geschlagen geben wollte ich mich natürlich nicht. Es war wirklich hart, denn dieser Streckenabschnitt war alleine sehr zäh zu fahren und zog sich unendlich hin. Kopf runter und mächtig am Hörnchen gezogen hieß es. Dann kam mein Retter in Sicht und ich konnte ihm zumindest schon mal seine Pumpe zurück geben. Nach ca. 10km konnte ich endlich das orange leuchtende Trikot von Monika sehen. Das motiverte noch mal zusätzlich. An den Verpflegungsstationen konnte ich Nichts annehmen. Keine Zeit! Dann vorbei an Monika, endlich. Jetzt nur nicht nachlassen, denn einige Zeit konnte sie noch mit etwas Abstand folgen. Die Beine krampften nun auch noch, was sich nach ordentlich Flüssigkeitaufnahme zum Glück legte. Als ich sah, dass Monika abgehängt war konnte ich etwas rausnehmen. Noch den letzten steilen Anstieg hoch, um den Solligturm rum und eine kürzere Schotterpassage bergauf, dann ging es nur noch die letzten 5km bergab ins Ziel. Herrlich! Den Gesamtsieg zwar verpasst, aber immerhin den Sieg in der Altersklasse erkämpft. War ich fertig!
Und an Lukas und Jan Erik hier noch mal meinen herzlichen Glückwunsch. Das war der 1. Marathon für die Jungs. Habt ihr super gemacht!“

Ergebnisse 14. Allersheimer Mountainbike-Cup:
53 km / U17
Lukas Kronawitter , 2:31:49 , 1. Platz

53 km / U19
Jan Erik Penning , 2:24:55 , 4. Platz

53 km / Frauen W30
Melanie Hollwedel , 2:51:07 , 4. Platz

53 km / Senioren M40
Jochen Hollwedel , 2:15:10 , 12. Platz
Peter Hein , 2:19:14 , 19. Platz
Rolf Hinners , 2:41:16 , 46. Platz
Frank Saffe , 2:46:26 , 52. Platz
Jörg Faimann , 3:15:57 , 62. Platz

98 km / Frauen W30
Manja Wall , 5:13:31 , 1. Platz