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Erstmals wird das traditionelle Radcross Rennen des RSV Bruchhausen-Vilsen in Syke – Osterholz, Geestrand 20 am Sonntag den 04.11. zwischen 9:00 bis 14:00 auf der legendären Moto-Cross Rennstrecke ausgetragen. Seit über einem Jahrzehnt wurde der norddeutsche Querfeldeinklassiker

auf dem gefürchteten Krusenberg in Barrien ausgerichtet. Doch die Veranstaltung ist über die Jahre derart gewachsen, dass wegen der unzureichenden Parkmöglichkeiten eine alternative Strecke gesucht werden musste. Eine für Zuschauer äußerst attraktive und rundum einsehbare Rennstrecke wurde nun in Osterholz gefunden. Während bisher ausschließlich Kraftstoff betriebene Räder den Kurs im röhrenden Lärm malträtierten, kämpfen nun auch die Radcrosser und Radcrosserinnen zwar etwas langsamer, aber dafür mit weniger Gebrüll und nicht weniger spannend, um die entscheidenden Meter. Radcross, der auch als Querfeldein oder dem französischem ursprünglichen Begriff Cyclocross bekannt ist, entstand um 1900 neben dem Straßenradsport und diente der Vorbereitung auf die kommende Straßensaison. Dabei wurden die Straßenräder mit entsprechender Bereifung geländetauglich umgebaut und ermöglichte den Radsportlern ein Freilufttraining auch in den Herbst- und Wintermonaten. Dabei fuhren Sie immer mehr ins Gelände und mussten auch mal Ihr Rad schultern um Hindernisse zu überwinden. Heute ist der Zwang des schnellen Absteigens Bestandteil jedes Querfeldein Rennens. So auch in Osterholz. Auch das schnelle Aufspringen erfordert äußerste Konzentration und Fehlsprünge werden vom Sattel schmerzhaft bestraft beteuert Arndt Röpke der in der Hobbyklasse Männer startet. Schon Ende August begannen die Querfeldeinsportler des RSV Bruchhausen-Vilsen eine Trainingsstrecke in Osterholz abzustecken und trainierten akribisch alle Facetten dieses Sportes. Nach nun einigen Rennen die unter anderem im Weser-Ems-Cup bestritten wurden bezahlt sich die Vorbereitung in guten Platzierungen aus. Bis zum jetzigen Stand in der Gesamtwertung des WEC sind Manja Wall, Elisabeth Röpke und Ecki Pleuß nach dem 4. von 12. Läufen schon ganz vorn dabei. Für andere geht es um gute TOP TEN Platzierung. Neben dem Wettkampf steht für alle rund 250 Sportler in besonderen Maße jedoch der familiäre Flair ganz oben auf der Begründungsliste für die Wochenendquälerei. Die Stimmung kommt sicher vom wohltuenden Kaffee und Kuchen, gereicht von Vereinswirtschaft Manni und Frau, dem sich nach einem Rennen niemand mehr entziehen kann. Der Presseprecher Bastian Hildebrandt scherzte, dass neben dem Sportleranhang nicht wieder so viele Zuschauer aus Syke kommen, um ihre Lokalmatadoren zu unterschützen und es womöglich zu Kaffee und Kuchen Engpässen kommt.