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Die Radcross Premiere in Syke-Osterholz auf dem Hillmannring am vergangen Sonntag bleibt den Teilnehmern sicher in Erinnerung. Nicht nur dieser überaus kompakte Kurs war für die Fahrer einzigartig. Auch die Angehörigen Zuschauer hatten einen dauerhaften Überblick. Der Kurs war durch nächtlichen

Dauerregen anfangs sehr zäh. Bezeichnend war ein riesiges Schlammloch direkt vor einem Hügel. Dieser Hügel wurde auch zum Zuschauermagneten, da man hier einen wunderbaren Überblick des Renngeschehens hatte. Es wurden Rennen in den Klassen Nachwuchs, U15/17,Hobby Männer/Frauen/Senioren, Lizenz Senioren 2,3,4; Frauen/Juniorinnen und abschließend starteten auf dem abgetrocknetem Kurs die Elite und Junioren. Mit knapp unter 200 Teilnehmen war es etwas unter den Erwartungen der RSV Aktivisten aber bei erhofften 250 Teilnehmer dennoch annehmbar. Obwohl der Kuchen, Kaffee, Bratwurst und Suppe nahezu ausverkauft waren, hätte das Rennen sicher mehr Zuschauer verdient, da ein Crossrennen durchaus unterhaltsam ist. Das Abschneiden der Radcrosser des RSV Bruchhausen-Vilsen war durchweg positiv und die Erwartungen wurden mit zwei Siegen von Manja Wall (Frauen Lizenz) und Elisabeth Röpke, einem 2.Platz durch Eckhardt Pleuß und einem 7.Platz durch Bastian Hildebrandt erfüllt. Weitere Ergebnisse: Arndt Röpke 11.(Männer Hobby), Jan Erik Penning 23., Tammo Alfke 26.; Thomas Fahrenholz 12.(Senioren Hobby); Evke Hollwedel 10.(Nachwuchs);Günter Kellner 11.(Senioren 3);Jochen Hollwedel 15.(Senioren 2). Im abschließenden Elite Rennen gewann der Masters-Weltmeister von 2010 Sebastian Hannöver vor dem Bremer Vladi Riha und Bruder Thomas Hannöver. S.Hannöver und Riha kannten die Strecke bereits aus einem gemeinsamen Training mit dem RSV Bruchhausen-Vilsen.

Einige RSV Stimmen zum Rennen:

Ecki Pleuß: “Ein Rennen an dem uns die Zuschauer sehr nah waren und speziell die RSV Fahrer super unterstützt haben. Heute habe ich gespürt, dass Helmut angreifbar ist. Ich bin mir sicher ihn in den verbleibenden 7 Rennen noch das eine oder andere Mal schlagen zu können.“

Manja Wall: „Nach der Streckenbesichtigung am Samstag war ich doch sehr skeptisch.
Der Druck beim Heimrennen war für mich recht hoch und ich war doch deutlich nervöser als sonst.
Zum Glück hatte es nicht weiter geregnet und am Sonntag war die Strecke im Verlauf des Renntages doch deutlich besser fahrbar. Nach kurzem Einfahren wurde der steilste Hügel als „Knackpunkt“ auserkorenen. Der Anlauf war recht matschig, so dass dort nur wenig Schwung mit hinauf genommen werden konnte. Zum Anderen fuhr man hier gegen die Sonne und konnte kaum die Strecke sehen. Der Start gelang mir ganz gut und ich konnte mich direkt an die Spitze setzen. Direkt hinter mir Nicole Walker-Olberding, die den WEC im letzten Jahr dominiert hatte. Der Plan war zu versuchen schnell einen Vorsprung rauszufahen, damit Nicole sich nicht am Hinterrad fest beißen kann. Etwas übermotiviert rutschte ich allerdings gleich in einer der engen Kehren auf der Wiese weg und lag schön auf der Nase. War aber nix passiert, ich kam schnell wieder aufs Rad und konnte die Führung trotzdem halten. Das war wichtig, denn jetzt kam gleich der Hügel. Den kam ich von vorne gut hoch, konnte hier eine kleine Lücke reißen. Von nun an lief es. Ich konnte mein Tempo die ganze Zeit hoch halten und so wurde der Vorsprung Runde für Runde größer. Nach 9 Runden war es dann geschafft, Heimsieg!
An vielen Stellen an der Strecke wurde man ordentlich angefeuert. Mir hat das sehr geholfen. So macht das Spaß! Danke dafür.“

Lisa Röpke: Dank der Erfahrung und des Arrangements der Vereinsmitglieder ist auf der zerfahrenen Motorcrossstrecke doch noch ein guter anstrengender Kurs zustande gekommen. Die Stimmung war super, das Wetter hat gegen alle Befürchtungen bestens mitgespielt und die Ergebnisse können sich auch sehen lassen, ein gelungener Renntag!

Bastian Hildebrandt: “Der Erfolg der diesjährigen Veranstaltung auf neuem Terrain lag mir, wie auch allen anderen Vereinsmitgliedern, besonders am Herzen. Auf meiner Skala vergebe ich 7 von 10 Punkten. Es ist also noch Luft nach oben. Zum Rennen: Als mir direkt nach dem Start meine Kette vom Kranz viel, ich anhalten musste und sie wieder rauffummelte, war ich letzter mit 30 Meter hinter dem Feld. Nach einer Aufholjagt konnte ich 20 Plätze gutmachen, wurde noch 7. und bin damit sehr zufrieden.“

Arndt Röpke: “Die letzten Wochen konnte ich nicht wirklich viel trainieren, da zum einen mein Rad zerbrochen ist und ich viel anderweitig viel zu tun hatte. Der 11. Platz hat mir Mut gemacht, dass ich diese Crosssaison noch ein paar Rennen mitfahren werde.

Jochen Hollwedel: was soll ich sagen??? Es war gut - Wetter war gut, Essen war gut und meine Frau ist mit meiner Leistung zufrieden...