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Manja Wall mit viertem Sieg in Folge

Gegen Ende der Weser-Ems-Cup Serie mit insgesamt 14. Läufen  (11 Lizenzrennen) gab es noch mal eine Premiere für die vorfreudigen Radcrosser. In Emsdetten im Münsterland haben die Neuveranstalter mit viel Ideenreichtum einen Kurs abgesteckt der sicher nicht nach dem Geschmack der technisch starken Fahrer oder Fahrerinnen war. Die enttäuschten Gesicherter wichen immer mehr, denn „Er“ machte Spaß. Der Maisfeldkurs führte zu einem 50 Meter langen

Volleyballfeld, dass trotz der vielen Versuche nicht gänzlich durchfahrbar war. Ein paar scharfe Kurven hier, ein bisschen Zickzack dort, ein kleiner steiler Huckel und nicht zuletzt zwei schnell anzufahrende Doppelhürden bildetet insgesamt dann doch einen klassischen Querfeldeinkurs, an dem es eigentlich nichts zu bemängeln gab. Pünktlich zum Start wurde der Regenhahn abgestellt und die Stimmung wurde nun noch einmal gesteigert. Wieder einmal das größte Feld boten die Hobbyisten auf. Aufgeregt, wie beim ersten Rennen dieser Saison, war hier wohl keiner mehr. Bei den Männern setzte sich der Geheimfavorit Arndt Röpke vom RSV Bruchhausen-Vilsen sofort an die Spitze und bestimmte das Tempo. Gesamtführender Danny Muhle (Lohne) ließ wie immer auf sich warten, um dann gegen Ende des Rennes die Schlagzahl zu erhöhen. So hatte er es auch gegen Röpke in den vergangenen Rennen demonstriert. Röpke konnte den Vorsprung jedoch bis zum Ende des Rennens kontinuierlich ausbauen. Ausgerechnet in der letzten Runde wollte Oliver Nolte (Detmold), der überraschend schon am vergangen Wochenende aufs Treppchen fuhr, doch noch um den Sieg mitfahren. Röpke nahm nun etwas Tempo raus und wartete auf Nolte`s Angriff. Nolte ließ den richtigen Moment verstreichen und Röpke setzte mit einem explosiven Antritt 200 Meter vor dem Ziel alles auf ein Karte. „Ich wollte es unbedingt und dann war es soweit!“ Arndt Röpke siegt verdient nach zuletzt mehreren Podiumsplatzierungen und schiebt sich damit in der Gesamtwertung auf Rang 2 hinter den heute abgeschlagenen Danny Muhle. „Wer hat eigentlich heut gewonnen?“ fragt Röpke scherzhaft nach dem Rennen. „Irgend ein Außenseiter vom RSV Bruchhausen-Vilsen!“ freute sich der gefragte Bastian Hildebrandt mit seinem Teamkollegen. Im gleichen - verzögert gestarteten - Rennen der älteren Garde wurde RSV Aktivist Jochen Hollwedel, der von Thomas Meier (Vegesack) kurz vor Schluss in der Sandpassage „laufend“ das Nachsehen hatte, doch noch vom 2.Rang auf den 3.Rang verdrängt. Hollwedel hat jedoch den 2.Rang mit 32 Punkten Vorsprung in der Gesamtwertung so gut wie sicher. Auch in der Lizenzklasse der Frauen ging wieder nichts ohne ein Wörtchen der Vilsener. Manja Wall und Elisabeth Röpke waren im Aufgebot. Wall bewies mit kühler Taktik ihre Schlitzohrigkeit. Sie ließ ihr Konkurrentin Johanna Müller vom Stevens Crossteam an der langen Leine vorausfahren. Dann ließ sie es dermaßen Krachen, dass Teamkollegin Röpke abreisen ließ. Wall kassierte Müller nach der Hälfte des Rennes ein und fuhr nun wie entfesselt einen ordentlichen Vorsprung von einer halben Minute heraus. Mit dieser Darbietung siegte Wall wieder einmal souverän und führt gleichzeitig die Gesamtwertung vor Teamkollegin Röpke an, die sich heute mit dem dritten Rang begnügen musste. Bei den Senioren 2 sprach heut viel für Ecki Pleuß, der zuletzt in Osnabrück sensationell Zweiter wurde. Mit lädierter Schulter nach einem Trainingssturz fuhr er bis zu ersten Hälfte ein vorzügliches Rennen um Platz 2. Doch der Schulterschmerz war wohl zu groß und er konnte das Bedrängen seiner Konkurrenz nicht mit seinem sonst üblichen körperlichen Einsatz zurückweisen. Er wirkte etwas resigniert. Schlussendlich konnte er aber zu Ende fahren und war nun sichtlich erleichtert. Der 8. Platz mit 1:34 Min Rückstand ist hier durchaus kein schlechtes Ergebnis. Die Crosssaison 2013 verläuft außerordentlich gut für den RSV Bruchhausen-Vilsen. „Bei noch 2 ausstehenden Rennen stehen unsere Fahrer und Fahrinnen in 4 Rennklassen mit im Mittelpunkt des Geschehens.“ freut sich Pressewart Bastian Hildebrandt und fügt hinzu. „Leider fehlen uns junge Fahrer oder Fahrerinnen. Für Eltern, die ihre Kinder zum Sport animieren möchten, wären Mountainbike fahren oder auch die in den USA aufstrebenden belgische Volkssportart „Cyclocross“ sicher eine Alternative. Neben der Verbesserung der Ausdauer und der Körperbeherrschung gibt es viel frische Luft aus den Vilser oder Syker Wäldern.“ Und: „Es macht eine Menge Spaß!“