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Größter Erfolg der Vereinsgeschichte für den RSV Bruchhausen-Vilsen

Grandios! Sensationell! Unglaublich! Am vergangenen Samstag erfüllte sich ein Traum für Manja Wall aus Bruchhausen-Vilsen den sie zuvor nicht mal zu träumen wagte. Sie ist Cyclocross Weltmeisterin der Masters Frauen 40-49 Jahre. Und es gab viele Gründe dafür! Einer ist jedoch unbestritten:  Sie hat die Form Ihres Lebens. Mit einem Konsequenten

Aufbauprogramm schaffte sie es auf den Punkt fit zu sein. Auf dem zähen und matschigen Kurs in Gossau der Schweiz fasste sie bereits Ende der ersten Runde den Entschluss die beiden vor Ihr liegenden Konkurrentinnen aus Großbritannien und Kanada anzugreifen. Kontinuierlich konnte sich Wall immer mehr Vorsprung erarbeiten. Mit sagenhaften 1:33 Min Vorsprung sicherte sich Wall Ihren größten Erfolg, wenn auch Sie sich nach dem Rennen bescheiden äußerte: „Ich hätte gerne ein paar mehr starke Mädels auch aus Deutschland an der Startlinie gesehen. Dann hätte ich es sicher schwerer gehabt.“ Da aber der Finallauf des Deutschland-Cups genau am WM Wochenende ausgetragen wurde und darüber hinaus am kommenden Wochenende die Deutschen Meisterschaften stattfinden, entschied sich nur Wall zu Teilnahme an der WM. Damit lag sie „Gold“ richtig. Wall bewies in der vergangenen Radcross Saison mit dauerhaften Podiumsplatzierungen und etlichen Siegen ihre Ambitionen. Mit Ihrem internationalen Erfolg hat sie bewiesen, dass die Frauen aus Deutschland zur Radcross Weltspitze gehören. Auf jeden Fall plant sie nun bei der kommenden WM 2015 in Holland dabei sein, um Ihre Titelverteidigung im Regenbogentrikot anzutreten. „Es ist einfach großartig nun eine Weltmeisterin in unserem Radsportverein Bruchhausen-Vilsen zu haben! In der Vergangenheit war sie immer ein Garant für Erfolge.“ freute sich der gesamte Verein mit Manja Wall. Ecki Pleuß, der den Erfolg seiner Teamkollegin am Streckenrand miterlebte, konnte sich in der ersten Runde seines Rennens (Masters 45-49) unter die ersten 10 mischen. Doch dann ereilte ihn eine Katastrophe nach der anderen. Zwei mal viel die Kette runter, dann löste sich der Sattel in der Wechselzone gerade nachdem  er sein vermatschtes Rad dem sportlichen Leiter Achim Wiese zu Reinigung übergab. „Achim!!! Komm zurück, ich brauch das Rad!“ verstand Wiese nach schier endlosen Sekunden im Gewirr der Betreuer und Wechselnden dann doch noch. Pleuß wurde letztendlich 32. und war unter diesen Voraussetzungen verständlicherweise damit nicht zufrieden. „Von Glück konnte heute keine Rede sein!“ so das Fazit von Pleuß. Überaus enttäuscht war Elisabeth Röpke, die bei den Frauen Masters 30-39 nur um 6 Sekunden auf den undankbaren 4.Platz verwiesen wurde.  Die Tränen trockneten schnell, denn es gab nun einen WM Titel zu feiern. „Chapeau Manja!“