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Die anerobe Schwelle steht für die "Übersäuerung" bei einer bestimmten Muskelbelastung. Der Organismus kann das durch die im Muskel herschende Sauerstoffschuld (anaerob) entstehende Laktat nicht mehr kontrollieren. Zu diesem Zeitpunkt (anaerobe Schwelle) ist der Organismus nicht mehr in der Lage das neu enstehende Laktakt abzubauen, da der Abbauprozess überfordert ist. Ab diesem Zeitpunkt steigt die Laktatkonzentration besonders stark an. Dieses Übersäuern ließe sich mittels eines Laktakttest während eines Stufenleistungstest auf dem Fahrradergometer am Blut messen. Laut Franzesco Conconi steigt die Herzfrequenz linear mit der Belastungssteigerung bis zum erreichen der aneroben Schwelle. Im folgenden fällt die Erhöhung der Herzfrequenz, bei erreichen der höheren Belastungstufe, nicht mehr so stark aus. Die Herzfrequenzlinie knickt nach unten ab. Soweit in der Theorie.

 

Die anaerobe Schwelle ist nicht zu verwechseln mit der aeroben Schwelle.

 

Die aerobe Schwelle ist die Schwelle an der erstmals ein ansteigen des Laktats im Blut gemessen wird.
Die anaerobe Schwelle beschreibt die maximale Dauerleistung die der Organismus über 60-90 Minuten (bis die Glykogenspeicher bzw. Kohlenydratreserven aufgebraucht sind) vollbringen kann. Die Konzentration des Laktats ist zu diesem Zeitpunkt schon erhöht.

 

Wichtig ist das Thema individuelle Laktattoleranz. Diese erschwert das standartisierte bestimmen der anaeroben Schwelle, da sie nicht allein an einer bestimmten Laktaktkonzentration im Blut bestimmt werden kann.

 

Zuz Erstbestimmung der individuellen Bestimmungen der anaeroben Schwelle, mach(t)en wir mit unseren Teammitgliedern den Conconi Test. Nach den ersten Tests ist zu bemerken, dass ein wirklicher starker Knick (abflachen der Herzkurve) nicht erkennbar ist. Eine weitere Beobachtung ist, dass die Herzfrequenz nach einem kurzen abflachen bis zum erreichen des Maximalspuls wieder stärkere Steigerungsraten hat. Für eine Bestätigung der durch den Conconi Test bestimmten aneroben Schwelle ist ein Dauerleistungstest durchzuführen. Die ermittelte wird Wattzahl auf der Rolle fest eingestellt und 30-45 Minuten lang getreten. Wenn die Leistung nicht durchgehalten wird, ist die Schwelle zu hoch angesetzt. Alternativ kann der ermittelte anerobe Schwellenpuls einen Automat steuern, der den Tretwiderstand der Rolle regelt (wie unten im Beispiel "Dauerleistungstest").

 

Hier ein paar Screenshots eines Stufentests aus unseren Reihen:

Dauerleistungtest

Zur Kontrolle des Ergebnisses vom Stufentests folgend einen Dauerleistungstest. Dabei wird regelt der Puls (161 bei Arndt) den Trettwiderstand der Rolle. Erwartet wurden lt. Stufentest also 300 Watt Schwellenleistung/Dauerleistung die er z.B. in einem Zeitfahren aufbringen kann. Im Ergebnis ist ersichtlich das Arndt sogar 7 Watt mehr lieferte als erwartet. Allerdings ist zu erkennen, dass der Puls gegen Ende des Tests anstieg und der "Automat" den Tretwiderstand absenkte. Die 15 Testminuten waren hier eindeutig zu wenig.